Herzlich willkommen!

Die Evangelische Studierendengemeinde Fulda (ESG-Fulda) ist ein Freiraum. Zu ihr gehören thematische Angebote und Gelegenheiten, sich zu verabreden – persönlich oder digital. 

Neben den eigenen Angeboten, sind verschiedene Gastgruppen jeden Tag im Haus, und so finden Gäste immer wieder neue Situationen vor. Dabei wird diskutiert, gespielt, gegessen und gefeiert, gesungen und gebetet. Die ESG-Fulda ist „Marktplatz“ und Rückzugsmöglichkeit zugleich.

Dierk Glitzenhirn, Studierendenpfarrer
Tel.: 0176/10 39 96 76 (mit Anrufbeantworter)

Kann ich mich in Fulda impfen lassen?

Ja! Seit Montag, 19. Juli, gibt es im Impfzentrum Fulda  Erstimpfungen als "offenes Angebot". Pro Tag stehen dort 150 zusätzliche Erstimpfungen mit einem mRNA-Impfstoff zur Verfügung, die ohne vorherige Terminvereinbarung wahrgenommen werden können. Dieses Angebot gilt täglich (Montag bis Sonntag) in der Zeit von 9 bis 18 Uhr. Mitzubringen sind Impfpass und Krankenkassen-Karte (sofern vorhanden) sowie Personalausweis bzw. ein Ausweisdokument. Auch Studierende, die ihren Erstwohnsitz nicht in Fulda haben, können das Angebot nutzen. Der Zugang zum Impfzentrum befindet sich an der Ochsenwiese (Aufgang zum Stadtbad).

(Quelle: https://www.hs-fulda.de/unsere-hochschule/alle-meldungen/informationen-fuer-studierende)

Montagskreis

Ein Treffpunkt - mal so, mal so

Ein Treffpunkt ganz unmittelbar: Direktes Gespräch in überschaubarer Größe, gut belüftet und mit Abstand!

Endlich wieder Menschen treffen: Montags um 19.00 Uhr.

Eine Andacht zu Beginn, ein kleiner Snack, reden - diskutieren, was dran ist.  Interesse?

Einfach kommen und mitmachen: Herzlich willkommen!

 

 

 

Evangelische Akademie Hofgeismar online

Demokratie in Deutschland - Aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven Schwerpunktthema: Hessen und Thüringen

Unsere Demokratie steht gegenwärtig vor großen Herausforderungen. Nach einem langwierigen Wahlkampf, bei dem die großen Zukunftsthemen oftmals nicht wirklich diskutiert wurden, muss zum ersten Mal eine Regierung mit drei Parteien gebildet werden. Der Rechtspopulismus, der vielfach mit dem Rechtsextremismus verflochten ist, wird nun schon zum zweiten Mal in den Bundestag einziehen. Der Rechtsextremismus, aber auch andere Formen des Extremismus und Rassismus bedrohen weiterhin unsere freiheitliche Demokratie.  

Angesichts dieser schwierigen Lage fragen wir auf der Tagung nach den Gefahren für unsere Demokratie, aber auch danach, wie unsere Demokratie diesen entschieden begegnen kann. Wir richten unser Augenmerk auf Deutschland insgesamt und darüber hinaus vor allem auf zwei Bundesländer: Hessen und Thüringen.

Namhafte Gäste sind eingeladen: 

Dr. Reiner Becker, Leiter des Demokratie-Zentrums Hessen im Bildungswerk Hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, Philipps Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft;

Prof. Dr. Frank Decker, Professor am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Bonn, zudem wissenschaftlicher Leiter der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP);

Angelika Heyen, Bereichsleiterin der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) für Programm Medienforschung und Jugendmedienschutz;

Dr. Franziska Schmidtke, Referentin der Friedrich-Ebert-Stiftung im Landesbüro Thüringen

 

Termin: Freitag, 29. Oktober 2021, Uhrzeit:13.00 Uhr – 20.15 Uhr

Anmeldungen bis zum 27. Oktober 2021. Sie erhalten den Zugangscode zur „Akademie-Online“ zugeschickt. Am 29. Oktober können sich alle angemeldeten Teilnehmer*innen ab 13.00 Uhr zuschalten und an der Tagung beteiligen.

Die Tagung ist kostenfrei.

Eine Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden sich hier: https://www.akademie-hofgeismar.de/programm/detailansicht.php?category=start&exnr=21557

Anmeldungen sind auch per E-Mail unter Angabe der Tagungsnummer 21557 möglich (bitte vollständige Adresse angeben).

Ein pdf-Flyer mit dem Tagungsprogramm hängt an.

Leitung:

-Studienleiter Dr. Konstantin Broese, Evangelische Akademie Hofgeismar

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Evangelische Akademie Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar
Tel.: 05671/881-118 (8.00 - 11.30 Uhr) Frau Bambey
Fax: 05671/881-154
ev.akademie.hofgeismar@ekkw.de
www.akademie-hofgeismar.de

Afghanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studierende appellieren an die internationale Wissenschaftsgemeinschaft - WUS fordert Aufnahme und Aufbau einer „Afghan Online Exile University“

World University Service

 

PRESSEMITTEILUNG, 20.08.2021

„Die Universität ist geschlossen und wir wissen nicht, wie es weitergeht. All das, was wir in den letzten 20 Jahren aufgebaut haben ist in Gefahr – Bitte vergesst uns nicht und holt uns raus“. Dieser Appell erreichte den WUS am heutigen Vormittag aus Herat, nachdem sich bereits gestern Studierende aus Kabul an den WUS gewandt haben und verzweifelt um Hilfe bei der Ausreise baten.

„Deutschland und viele andere Staaten haben sich in den letzten 20 Jahren, angeknüpft an eine fast 100jährigen Hochschulkooperation, bei der Fortentwicklung der Hochschulen in Afghanistan engagiert.  Bereits1922 traf eine erste Gruppe von jungen Afghanen zum Studium in Deutschland ein. Deutschland und die deutschen Hochschulen waren und sind immer noch für Tausende von Afghaninnen und Afghanen eine zweite Heimat und in ihrer Verzweiflung wenden sie sich an uns“, so Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des World University Service (WUS).

„Jetzt ist es dringend notwendig, diesen verzweifelten Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Ausreise nach Deutschland zu ermöglichen und ihnen hier Schutz und Aufnahme zu bieten. Viele dieser verzweifelten Studierende sind die Töchter und Söhne von afghanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die früher in Deutschland studiert und gearbeitet haben und die, durch ihre Eltern eine große Verbundenheit mit Deutschland haben und hierauf ihre ganze Hoffnung der Rettung setzen“ , so Dr. Ghawami weiter.

Aus Sicht des WUS ist es jetzt neben der unmittelbaren proaktiven Unterstützung bei der Ausreise aus Afghanistan notwendig, den Studierenden eine Fortsetzung ihrer Studien in Deutschland zu ermöglichen und an den Hochschulen für afghanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Lehr- und Forschungsmöglichkeiten zu eröffnen. Da die Deutsche Botschaft in Kabul geschlossen ist, sollte auch für diese Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Visum bzw. Aufenthaltserlaubnis bei der Einreise in Deutschland erteilt werden.

Da absehbar die afghanischen Hochschulen geschlossen bleiben, schlägt der WUS vor, eine „Afghan Online Exile University“ mit afghanischen Exil -Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu gründen, die über online Angebote ein Minimum an akademischer Bildung in Afghanistan als auch in den absehbaren Flüchtlingslagern in den Nachbarstaaten von Afghanistan gewährleisten könnte.

Während der Taliban Herrschaft von 1996 bis 2001 haben sich afghanische Studierende und Fachkräfte in Deutschland z. B. in Berlin, Bochum, Bonn und in Heidelberg intensiv mit Fragen der Re-Demokratisierung und des Aufbaus von z. B. Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen in Afghanistan beschäftigt und hierfür konkrete Pläne ausgearbeitet. Mit einem umfangreichen Reintegrationsprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) konnte u.a. der WUS nach 2002 rückkehrende afghanische Hochschulabsolventinnen und –absolventen und Fachkräfte bei deren Berufseinstieg in Afghanistan und Umsetzung ihrer Pläne unterstützen.

„Wie damals, gilt es nun an die Zeit nach dem Ende der Taliban-Herrschaft zu denken und Strukturen der afghanischen Exilgemeinschaft zu unterstützen, um ein Rückfall in eine bildungsfeindliche Taliban Diktatur  zu verhindern und die Grundlagen für ein freies und selbstbestimmtes Afghanistan zu legen“, so Dr. Ghawami abschließend.

Dr. Kambiz Ghawami, World University Service (WUS), Goebenstr. 35, 65195 Wiesbaden

Tel.: 0611-446648, FAX:0611-446489, Email: ghawami@wusgermany.de

www.wusgermany.de

Fürbittengebet zur Unwetter-Katastrophe

 

Gott des Lebens,
wir sind erschrocken und aufgewühlt:
Das Hochwasser der vergangenen Tage
hat Menschen fortgeschwemmt.
Der Starkregen hat Keller geflutet und Straßen überspült.
Viele bangen um ihre Angehörigen und um ihr Zuhause.

Gott, wir rufen zu dir
wie der Beter aus dem Gebetbuch des Volkes Israel:

«Rette mich, Gott!
Das Wasser steht mir bis zum Hals.
Ich bin versunken in tiefem Schlamm
und finde keinen festen Grund.
In tiefes Wasser bin ich geraten.
Eine Flutwelle spülte mich fort.»
(Psalm 69,2+3).

Gott,
wir bitten dich um Trost und Beistand
für alle, deren Zuhause verwüstet ist,
die evakuiert werden mussten,
die Hab und Gut verloren haben.

Sende den Betroffenen die Hilfe, die sie brauchen:

tatkräftige Unterstützung,
finanziellen Beistand,
emotionale Begleitung,
unermüdliche Gebete.

Gott,
wir bitten Dich
um Frieden für die, die ihr Leben verloren haben,
und um Trost für ihre Angehörigen.

Gott,
wir bitten Dich
für die Männer und Frauen,
die an ihre Grenzen gehen, um anderen zu helfen,
die Menschen aus eingeschlossenen Häusern holen,
die Dämme sichern,
die für Notunterkünfte sorgen.
Sei du ihnen nahe bei allem, was sie tun.
Stärke sie und gib ihnen Geduld und Übersicht.

Gott,
wir erkennen, wie schnell sich das Klima verändert
und in welcher Bedrohung unsere Welt steht.
Diese Naturkatastrophe führt uns vor Augen,
was wir unserer Umwelt antun.
Hilf uns umzukehren.
Lass uns nicht gegen, sondern für und mit deiner
Schöpfung leben.

«Ich aber schicke mein Gebet zu dir,
zu der Zeit, Herr, die dir gefällt:
Antworte mir, Gott, in deiner großen Güte,
zeig mir deine Treue und rette mich!
Zieh mich aus dem Schlamm,
sonst muss ich darin versinken!
Rette mich aus dem Strudel …
und aus dem tiefen Wasser!»
(Psalm 69,14.15)

(Das Fürbittengebet stammt von Helga Schröck-Vietor mit freundlicher Genehmigung von der Evangelischen Kirche im Rheinland)